Lichtenhagen Dieser Stadtteil im Nordwesten galt in den siebziger und achtziger Jahren als ein Musterbeispiel für gelungenen Städtebau in Großplattenbauweise. Neben drei Hochhäusern (umgangssprachlich "Wohnscheiben") überwiegen Bauten mit bis zu sechs Geschossen. An die im Mittelalter verwendete Quartierbauweise angelehnt, bilden die Straßenzüge meist rechteckige Karees.Eine kleine Fußgängerzone, der "Lichtenhäger Brink", bildet den Mittelpunkt des Stadtteils. ![]() |
Groß Klein Der Name dieses Stadtteils im Nordwesten geht auf das 1355 erstmals urkundlich erwähnte Warnowdorf "wendeske klene" zurück, was soviel wie "wendischer Ahornort" bedeuted. Am 08.03.1934 wurde Groß Klein eingemeindet. Die 1979 in industrieeller Großplattenbauweise errichteten Gebäude haben bis zu sechs Geschosse. ![]() |
Lütten Klein Der Name dieses Stadtteils im Nordwesten geht wie auch der von Groß Klein auf das im 13. Jahrhundert entstandene Warnowdorf "wendeske klene" zurück, was soviel wie "wendischer Ahornort" bedeuted. Der Ursprung der Namensgebung für das Dorf Lütten Klein stammt noch aus der Zeit, als Slawen und Deutsche hier gemeinsam, aber in getrennten Siedlungen lebten. ![]() |
Evershagen Evershagen entstand zwischen 1969 und 1974. Das Dorf Evershagen, das dem Stadtteil seinen Namen gab, grenzt heute im Westen an den Stadtteil. Es wurde am 01.07.1950 eingemeindet. Als "Evershagen-Süd" wird teilweise noch heute das Gewerbegebiet Schutow, das frühere Messegelände an der B 105, bezeichnet. ![]() |
Schmarl Dieser Stadtteil im Nordwesten, zwischen 1977 und 1979 erbaut, ist der kleinste. Namensgeber ist das Warnowdorf Schmarl im Nordosten des Stadtteils. Der Name "Schmarl" rührt vom slawischen Wort "smerdele", was soviel wie "Stinkkäfer" heißt und ursprünglich wohl ein hier benutzter Flurname war. Die frühere Hundsburg war ein im frühen Mittelalter bedeutender strategischer Punkt. Fischer retteten hier Königin Margarete von Dänemark, die während eines Sturmes in Seenot geraten war. Zum Dank dafür stiftete die Königin das Kloster zum Heiligen Kreuz. Schmarl wurde am 08.03.1934 eingemeindet. ![]() |
Reutershagen Reutershagen wurde nach dem Schriftsteller Fritz Reuter (1810 bis 1874) benannt, der auch in Rostock studierte und seine Werke in plattdeutscher Mundart verfaßte. Die Häuser um den Wiener Platz entstanden Anfang der vierziger Jahre. Das Viertel dort hieß zwischen 1938 bis 1945 das "Ostmärkische Viertel". Die Straßen wurden alle nach österreichischen Städten und Regionen benannt. Der Name des Viertels heute: "Wiener Viertel".Die Siedlung Alt-Reutershagen nördlich der Hamburger Straße entstand ab etwa Mitte der dreißiger Jahre, das Komponistenviertel um Händel- und Tschaikowskistraße wurde Ende der dreißger/Anfang der vierziger Jahre errichtet. Um die Ernst-Thälmann-Straße entstand zwischen 1953 und 1958 mit "Reutershagen I" der erste neue Stadtteil Rostocks nach dem 2. Weltkrieg. ![]() |
Südstadt Mit der Südstadt entstand zwischen 1961 und 1965 der erste einheitlich in Großplattenbauweise errichtete Rostocker Stadtteil. Die Wohnhäuser sind großzügig angeordnet, das Wohngebiet ist grün und weitläufig. Viele Einrichtungen der Universität sind in der Südstadt beheimatet. Entlang der Albert-Einstein-Straße soll der zukünftige Uni-Campus entstehen. ![]() |
Nördliche Altstadt Im Bereich der Nördlichen Altstadt, dem früheren Hafenviertel, wurden in den achtziger Jahren großflächig beachtenswerte Großplatten-Wohnhäuser errichtet. Die Lange Straße wurde in den fünfziger Jahren im Stil der sogen. "Stalin-Bauweise" errichtet. Die Straßen tragen historische Namen, z.T. nach mittelalterlichen Handwerkerberufen. ![]() |
Dierkow Das Dorf Dierkow, um die Hinrichsdorfer Straße gelegen, gab dem Stadtteil seinen Namen. "Derekowe" wird erstmals 1320 urkundlich erwähnt, das altslawische Wort bedeuted "Ort des Derek". Dierkow wurde am 01.01.1913 eingemeindet. Um 1934 nahm der Ort dann Formen an. ![]() |
Toitenwinkel Toitenwinkel, der Landstrich östlich der Warnow, wurde vom 13. bis zum 17. Jahrhundert von den im gleichnamigen Dorf ansässigen Rittern von Moltke beherrscht. Insbesondere die strategische Bedeutung des Landstriches, als Zugang zum östlichen Warnowufer, ließ Toitenwinkel über Jahrhunderte zum Zankapfel der landesherrlichen und städtischen Politik werden. Nach dem 30jährigen Krieg wurde dieses Gebiet sogar Gegenstand internationaler Auseinandersetzungen. ![]() |
377 € Kaltmiete zzgl. NK
75,48 m² Wfl.
3 Zimmer
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151 € Kaltmiete zzgl. NK
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