Lichtenhagen

Dieser Stadtteil im Nordwesten galt in den siebziger und achtziger Jahren als ein Musterbeispiel für gelungenen Städtebau in Großplattenbauweise. Neben drei Hochhäusern (umgangssprachlich "Wohnscheiben") überwiegen Bauten mit bis zu sechs Geschossen. An die im Mittelalter verwendete Quartierbauweise angelehnt, bilden die Straßenzüge meist rechteckige Karees.Eine kleine Fußgängerzone, der "Lichtenhäger Brink", bildet den Mittelpunkt des Stadtteils.

Der Rostocker Plattenbau-Stadtteil wurde zwischen 1974 und 1976 um eine 1942 entstandene Siedlung errichtet und erhielt den Namen des Dorfes, das nur wenige Kilometer entfernt in südwestlicher Richtung liegt. Das Dorf Lichtenhagen wurde erstmals 1319 urkundlich erwähnt. Der Name bedeuted so viel wie "lichte Stelle im Wald" (Die Endung "-hagen" weist auf Rodungen hin). Aber aufgepaßt: Das Dorf gehört zum Landkreis Bad Doberan und hat auch eine andere Postleitzahl.

Die Straßen tragen seit 1991 Namen von norddeutschen Städten. Von Lichtenhagen aus ist man in wenigen Minuten in Warnemünde bzw. Diedrichshagen an der Ostsee.

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Groß Klein

Der Name dieses Stadtteils im Nordwesten geht auf das 1355 erstmals urkundlich erwähnte Warnowdorf "wendeske klene" zurück, was soviel wie "wendischer Ahornort" bedeuted. Am 08.03.1934 wurde Groß Klein eingemeindet. Die 1979 in industrieeller Großplattenbauweise errichteten Gebäude haben bis zu sechs Geschosse.
Nur die Hochhäuser im Taklerring, Gerüstbauerring und Blockmacherring ragen mit elf Geschossen über die sonstige Bebauung hinaus.

Neben der landwirtschaftlichen Nutzung waren früher Bootsbau und Schmiedehandwerk die im Dorf am meisten betriebenen Gewerke. So wurden die Warnemünder Fischerboote - die "Jollen" - in Groß Klein gefertigt. Auch die Straßennamen sind meist von Berufen des Schiffbaus.

Das Warnowdorf ist auch heute der besondere Reiz des Stadtteils und lädt zum Spazieren entlang des westlichen Flußufers ein. Seit Beginn der Bauarbeiten für die IGA 2003 wurden fast alle anliegende Häuser modernisiert.

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Lütten Klein

Der Name dieses Stadtteils im Nordwesten geht wie auch der von Groß Klein auf das im 13. Jahrhundert entstandene Warnowdorf "wendeske klene" zurück, was soviel wie "wendischer Ahornort" bedeuted. Der Ursprung der Namensgebung für das Dorf Lütten Klein stammt noch aus der Zeit, als Slawen und Deutsche hier gemeinsam, aber in getrennten Siedlungen lebten.

Lütten Klein wurde am 08.03.1934 eingemeindet. Zwischen 1965 und 1969, praktisch "auf freiem Feld", wurde der Stadteil errichtet und ist bis heute der größte und das urbane Zentrum im Nordwesten. Die meist parallel zueinander angeordneten Wohnblöcke sind mittlerweile fast vollständig saniert. Entlang der Warnowalle entstand in den vergangenen Jahren eine belebte Fußgänger- und Einkaufszone mit einem riesigem Kino, Diskotheken und Bars die jedermann zum verweilen einladen.

Die in industrieeller Großplattenbauweise errichteten Gebäude haben bis zu sechs Geschosse. Hochhäuser in der Warnowallee, in der Helsinkier und in der Ahlbecker Straße setzen städtebauliche Akzente. Die Straßen sind nach Hafenstädten im Ostseeraum benannt. Im Westen grenzt Lütten Klein an das zum Landkreis Bad Doberan gehörende Dorf Lichtenhagen, im Norden an den Rostocker Stadtteil gleichen Namens.

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Evershagen

Evershagen entstand zwischen 1969 und 1974. Das Dorf Evershagen, das dem Stadtteil seinen Namen gab, grenzt heute im Westen an den Stadtteil. Es wurde am 01.07.1950 eingemeindet. Als "Evershagen-Süd" wird teilweise noch heute das Gewerbegebiet Schutow, das frühere Messegelände an der B 105, bezeichnet.

Gebäude unterschiedlicher Großplattenserien bestimmen das Bild Evershagens. Die ersten Häuser entstanden westlich der Bertolt-Brecht-Straße, die mit ihren Hochhäusern nicht nur den geografischen Mittelpunkt Evershagens darstellt. Die Straßen sind nach Schriftstellern benannt.

Evershagens großer Vorteil im Nordwesten ist die relative Nähe zum Stadtzentrum. Im Jahr 2000 wurde der Stadtteil über Marienehe an das innerstädtische Straßenbahnnetz angeschlossen. Zwei Parkanlagen und viele Kleingärten umgeben Evershagen. Um die Neubauten des Stadteils herum entstehen derzeit mehrere neue Einfamilenhaussiedlungen.

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Schmarl

Dieser Stadtteil im Nordwesten, zwischen 1977 und 1979 erbaut, ist der kleinste. Namensgeber ist das Warnowdorf Schmarl im Nordosten des Stadtteils. Der Name "Schmarl" rührt vom slawischen Wort "smerdele", was soviel wie "Stinkkäfer" heißt und ursprünglich wohl ein hier benutzter Flurname war. Die frühere Hundsburg war ein im frühen Mittelalter bedeutender strategischer Punkt. Fischer retteten hier Königin Margarete von Dänemark, die während eines Sturmes in Seenot geraten war. Zum Dank dafür stiftete die Königin das Kloster zum Heiligen Kreuz. Schmarl wurde am 08.03.1934 eingemeindet.

Bei der durch nur wenige Hochhäuser unterbrochenen fünfgeschossiger Bebauung wurden häufig Rundungen anstelle rechter Winkel verwendet. Die Straßen tragen Namen von berühmten Seefahrern. Um das Dorf Schmarl herum befinden sich mit den hier fest vertäuten Schiffen Traditionsschiff Typ Frieden (Teil des Schiffahrtsmuseums und Jugendherberge) , MS Georg Büchner und MS Likedeeler Sehenswürdigkeiten besonders für Seefahrtinteressierte. Das Projekt eines mautpflichtigen Straßentunnels durch die Warnow zwischen Schmarl und Oldendorf wurde vor einigen Jahren umgesetzt und entlastet den Verkehr durch die Stadt.

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Reutershagen

Reutershagen wurde nach dem Schriftsteller Fritz Reuter (1810 bis 1874) benannt, der auch in Rostock studierte und seine Werke in plattdeutscher Mundart verfaßte. Die Häuser um den Wiener Platz entstanden Anfang der vierziger Jahre. Das Viertel dort hieß zwischen 1938 bis 1945 das "Ostmärkische Viertel". Die Straßen wurden alle nach österreichischen Städten und Regionen benannt. Der Name des Viertels heute: "Wiener Viertel".Die Siedlung Alt-Reutershagen nördlich der Hamburger Straße entstand ab etwa Mitte der dreißiger Jahre, das Komponistenviertel um Händel- und Tschaikowskistraße wurde Ende der dreißger/Anfang der vierziger Jahre errichtet. Um die Ernst-Thälmann-Straße entstand zwischen 1953 und 1958 mit "Reutershagen I" der erste neue Stadtteil Rostocks nach dem 2. Weltkrieg.

Die Häuser sind in der damals typischen sogen. "Stalin-Bauweise" errichtet. Die Fassaden der Gebäude sind häufig verklinkert. In "Reutershagen II" entstanden die ersten Rostocker Großplatten-Gebäude. Die Straßen tragen in beiden Vierteln Namen von bedeutenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Reste der älteren Besiedlungen Bramow und Schutow sind mit Reutershagen verschmolzen.

Reutershagen gehört zu den beliebtesten Stadtteilen in Rostock. Die relative Nähe zum Stadtzentrum, aber auch die durchgängige Begrünung und die vielen Grünanlagen laden zum Spazieren ein.

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Südstadt

Mit der Südstadt entstand zwischen 1961 und 1965 der erste einheitlich in Großplattenbauweise errichtete Rostocker Stadtteil. Die Wohnhäuser sind großzügig angeordnet, das Wohngebiet ist grün und weitläufig. Viele Einrichtungen der Universität sind in der Südstadt beheimatet. Entlang der Albert-Einstein-Straße soll der zukünftige Uni-Campus entstehen.

Die Nähe zum Hauptbahnhof und zum Stadtzentrum und die mittlerweile vollständig sanierten Gebäude machen die Südstadt so beliebt. Die Straßen in der Südstadt sind nach Wissenschaftlern benannt. Der Anschluß an das Straßenbahnnetz ist erfolgt. Am südlichen Ende der Nobelstraße ist in den vergangenen Jahren ein neues Gewerbegebiet entstanden. Hier beginnt auch der neue Wohnpark Biestow.

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Nördliche Altstadt

Im Bereich der Nördlichen Altstadt, dem früheren Hafenviertel, wurden in den achtziger Jahren großflächig beachtenswerte Großplatten-Wohnhäuser errichtet. Die Lange Straße wurde in den fünfziger Jahren im Stil der sogen. "Stalin-Bauweise" errichtet. Die Straßen tragen historische Namen, z.T. nach mittelalterlichen Handwerkerberufen.

Um die Kröpeliner Straße im Stadtzentrum, seit 1968 Fußgängerzone, herrscht pulsierendes Leben und von der Nördlichen Altstadt hat man meist einen Blick auf den wunderschönen Stadthafen.

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Dierkow

Das Dorf Dierkow, um die Hinrichsdorfer Straße gelegen, gab dem Stadtteil seinen Namen. "Derekowe" wird erstmals 1320 urkundlich erwähnt, das altslawische Wort bedeuted "Ort des Derek". Dierkow wurde am 01.01.1913 eingemeindet. Um 1934 nahm der Ort dann Formen an.

Heute noch sind diese Siedlungshäuser einfach, in der Regel aber ausgebaut, modernisiert und verschönert. Man wohnt hier hinter grünen Hecken. Zwischen Dierkow und Toitenwinkel liegt der geschützte Landschaftsbestandteil "Dierkower Moorwiesen".

Der zwischen 1984 und 1987 in Großplattenbauweise erreichtete Stadtteil Dierkow war der erste in sogen. "Komplexbauweise" errichtete Stadtteil im Rostocker Nordosten. Die drei- bis sechsgeschossigen Gebäudezüge bilden viele kleine Innenhöfe. Nur der Kurt-Schumacher-Ring führt direkt durch den Stadtteil, alle anderen Straßen gehen stichförmig vom Außenring ab. Die Straßennamen sind Architektur und Bauen verbunden. Ausnahmen sind mit dem Kurt-Schumacher-Ring und der Theodor-Heuss-Straße Anfang der neunziger Jahre entstanden.

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Toitenwinkel

Toitenwinkel, der Landstrich östlich der Warnow, wurde vom 13. bis zum 17. Jahrhundert von den im gleichnamigen Dorf ansässigen Rittern von Moltke beherrscht. Insbesondere die strategische Bedeutung des Landstriches, als Zugang zum östlichen Warnowufer, ließ Toitenwinkel über Jahrhunderte zum Zankapfel der landesherrlichen und städtischen Politik werden. Nach dem 30jährigen Krieg wurde dieses Gebiet sogar Gegenstand internationaler Auseinandersetzungen.

Die Eingemeindung des Dorfes Toitenwinkel zu Rostock erfolgte 1950. Im Jahr 1985 begann der Bau des Neubauviertels. Die Straßen in Toitenwinkel sind nach Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts benannt. Einige Straßen tragen Namen aus Flora und Fauna.

Zwischen Toitenwinkel und Gehlsdorf befinden sich geschützte Landschaftsschutzgebiete wie der "Toitenwinkler Bruch" und das "Toitenwinkler Feuchtgebiet". Eine Fülle äußerst empfindlicher Biotope hat sich auf diesem Niedermoorstandort herausgebildet: ein Erlenbuchwald, ein versandeter See mit geschlossener Schilfzone und eine Feuchtmoorwiese mit rund 1.000 Exemplaren einer bedrohten Orchideenart.

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377 € Kaltmiete zzgl. NK

75,48 m² Wfl.

3 Zimmer

ImmoNr.26428

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151 € Kaltmiete zzgl. NK

27,44 m² Wfl.

1 Zimmer

ImmoNr.26614

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346 € Kaltmiete zzgl. NK

66,35 m² Wfl.

3 Zimmer

ImmoNr.26282

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